Über mich

Die Welle reiten

Menschen befähigen, ihre Projekte erfolgreich zu planen und zu realisieren – mit hoher Umsetzungskompetenz und Spaß an der Projektarbeit. Das ist mein Thema, das mich mit Begeisterung erfüllt.

Auf dem Weg hierhin war ich Ingenieurin, Wissenschaftlerin, Projektgutachterin, Projektmitarbeiterin und -leiterin – unterschiedliche Stationen und Rollen, in denen ich wertvolle Erfahrungen gewonnen habe.

Motivation und Schwerpunkte

Mein Fokusthema ist das praxiserprobte Projektmanagement, klassisch und agil. In Seminaren und Workshops arbeite ich gern mit ForscherInnen und EntwicklerInnen aus allen Fachbereichen. Als Biokybernetikerin weiß ich, wie unser Gehirn arbeitet und wie ich meine Trainings aufbaue, damit das Gelernte gut verankert wird. Meine Teilnehmerinnen und Teilnehmer erleben das in den Trainings, in denen viel geübt und ausprobiert wird.

Bei firmeninternen Trainings schließe ich gern einen Workshop mit den Auftraggebern an, um in der Organisation die Rahmenbedingungen für erfolgreiche Projektarbeit zu verbessern und somit das Wissen und den Schwung aus dem Seminar dauerhaft zu implementieren.

Nach meiner Überzeugung sind es drei Dinge, die entscheiden, dass wir gerne und erfolgreich arbeiten können: Wissen, Methoden und Persönlichkeit. Gerne trage ich in meinen Seminaren dazu bei, dass sich alle drei Aspekte erweitern und entfalten können.

Meine wichtigsten Arbeitsprinzipien

  1. Authentizität: Was ich in meinen Trainings lehre, wende ich auch selbst an. Dazu teile ich mit meinen TeilnehmerInnen meine persönlichen Erfahrungen und lade zum Ausprobieren ein.
  2. Angemessenheit: Jedes Projekt braucht aus dem Kanon der Werkzeuge „sein“ Projekt- management. Das hängt natürlich vom Inhalt des Projektes ab und ganz wesentlich von den Beteiligten. Wenn die ProjektkollegInnen gut arbeiten dürfen, wird das Projekt gut.
  3. Entwicklungsfähigkeit: Jede/r kann neue Verhaltensweisen umsetzen und passende Rahmenbedingungen schaffen, vielleicht nicht im ganzen Unternehmen doch zumindest relativ gut im eigenen Umkreis.
  4. Nachhaltigkeit: Lernen heißt wiederholen. Deshalb sind meine Trainings oft modular angelegt. Es gibt Workshops, Lerngruppen und Coachingangebote für den Praxistransfer. Gerne in direktem persönlichen Kontakt und online.
  5. Stärkenorientierung: Wie erreiche ich, dass Mitarbeiter mit großem Einsatz im Projekt anpacken? Ich fokussiere auf die Stärken und ermögliche Erfolge, immer wieder.

Stationen und Erfahrungen

Ich startete mein Berufsleben mit Wissenschaft und Forschung und der Promotion zum Dr.-Ing. für Biomedizinische Kybernetik. In meiner Arbeit im Bereich Neurobionik beschäftigte ich mit den Vorgängen des Lernens, Erinnerns und Vergessens im täglichen Schlaf-Wach-Rhythmus. Diese Zusammenhänge habe ich programmiert, auf dem Rechner simuliert und Schlussfolgerungen für den Teilprozess des Lernens in der Künstlichen Intelligenz gezogen.

Danach wollte ich etwas anderes machen und kam zum Forschungsmanagement: Wissen wie Forschung funktioniert und wie man sie gut organisiert. Kaum hatte ich in Berlin, im Ministerium für Gesundheitswesen, Abteilung Forschung angefangen, sorgte die Wiedervereinigung für eine neue Ausrichtung in meiner Entwicklung.

Ich ging nach München und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Projektträger des Bundesministeriums für Forschung und Technologie. Wissenschaftliche MitarbeiterInnen bei einem Projektträger bereiten Forschungsprogramme vor, organisieren Gutachter-Bewertungen und begleiten die Forschungsvorhaben inhaltlich von der Antragstellung bis zum Nachweis der korrekten Verwendung der Gelder. Hier habe ich gelernt, mich schnell in vorher unbekannte Themengebiete einzuarbeiten. Auf der menschlichen Seite gefiel mir besonders der respektvolle Umgang der Kollegen untereinander und die vielen spannenden Persönlichkeiten an den Hochschulen und Universitäten.

Nach drei Jahren München erhielt ich ein interessantes Angebot von der Fraunhofer Management Gesellschaft in Berlin. Es fühlte sich toll an zu hören: „Wir wollen genau Sie.“ Ich sagte Ja. Unser Büro lag am schönsten Platz Berlins, dem Gendarmenmarkt, und ich arbeitete in einem Programm, das innovative technologieorientierte Ausgründungen in der schwierigen Anfangsphase begleitete. Neben der finanziellen Förderung waren wir Berater und Moderatoren für die Unternehmer. Was für spannende Technologien, Anwendungen und Macher waren da kennenzulernen! Einige dieser Unternehmen sind heute in ihrer Nische Weltmarktführer und zu einigen Geschäftsführern habe ich heute noch guten Kontakt.

Dann wurde ich selbst Projektleiterin, mit einem hervorragenden Team, einer schier unlösbaren Aufgabe, viel Arbeit und dennoch viel Spaß und am Ende Erfolg. Wir durften produktionsintegrierten Umweltschutz in kleinen und mittleren Unternehmen in Berlin fördern. Die Herausforderung lagen inhaltlich im produktionsintegrierten Umweltschutz, formal in den Anforderungen des Haushaltsrechts gegenüber der kaufmännischen Buchführung von Unternehmen und zeitlich in dem begrenzten Fördereitraum entsprechend der EU-Förderrichtlinien. Da habe ich selbst erlebt, wie kraftvoll passendes Projektmanagement wirkt.

Die ersten Mitglieder meines Teams wurden mir eher zugewiesen. Später durfte ich selbst Vorschläge machen; die vorgeschlagenen Personen passten sehr gut ins Team und die Einarbeitung ging schnell. Durch Teamkollegen an zwei Standorten musste ich genau schauen, dass alle Mitglieder auf dem für sie notwendigen Inforationsstand waren.
Was hat uns den Erfolg gebracht? Wir alles brannten für das Ziel und arbeiteten wirklich gut zusammen. Dazu hatte ich eine transparente Arbeitsorganisation etabliert, an die sich wir uns alle hielten, weil sie nutzte. Die regelmäßige zieldienliche Kommunikation zu allen Stakeholdern im Projekt war ein weiterer Erfolgsbaustein.
Neben der Arbeit achtete ich auch auf die Weiterentwicklung der Kollegen. In ihrer Zeit im Projekt konnten alle auch die GPM-Qualifikation zum Projektleiter erwerben. Das hat uns einen guten Schub nach vorne gegeben.
Wir haben mit viel gearbeitet, viel gelacht und Erfolge gefeiert. Jedes Teammitglied konnte eigenverantwortlich arbeiten und sich entwickeln. Fehler wurden gemacht und korrigiert. Als Projektleiterin war ich für mein Team da und habe mit ihnen gearbeitet. So waren wir immer in Kontakt, konnten Abweichungen schnell erkennen und ggf. korrigieren.

Mit der über Jahre außergewöhnlich erfolgreichen Arbeit in Projekten, als Projektleiterin und auch als Bereichsleiterin wuchs in mir der Wunsch, diese Art des Projektmanagements über mein eigenes Team hinaus weiterzutragen und anderen zu vermitteln. So entschied ich mich schließlich für die freiberufliche Tätigkeit als Trainerin, Beraterin und Coach.

Conclusio/ Quintessenz: Ich spreche bewusst im Deutschen von Projektleitung, ich sehe da besonders die Führungsaufgabe der ProjektleiterInnen, und nicht nur von Projektmanagement, worunter wir in meiner Wahrnehmung mehr die Organisation und Meetings und Berichte verstehen, also eher die Tools und Formalitäten.

Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich jetzt mit Projektmanagement und Projektleitung und den Fragen vom effizienten Erwerb von Wissen und nachhaltigen Umsetzen in der Praxis. Projektmanagement hat in der Zeit in viele Bereiche Einzug gehalten und sich als Management- und Führungsmethode weiterentwickelt.

Fachliche Qualifikationen

2019 Neurowissenschaftlich-systemische Coach
2015 Theory of constraints Grundlagen
2015 Agile Methoden im Projektmanagement
2013 Cert. Senior Projectmanager IAPM
2012 Zert. Projektmanagerin IPMA Level C
2005 Seminarziele sicher erreichen – Erlebnisorientiertes Lernen mit Outdoor-Elementen
1999 Zertifizierte Trainerin für Kommunikation, Verkauf und Projektmanagement
1997 Projektleiterschulung der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement
1996 Projektmanagementfachfrau der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement